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Oakhill News
College Welcomes German Exchange Students

College Welcomes German Exchange Students

Oakhill College warmly welcomes three exchange students from Deutenberg High School in Germany:  Finn Schlenker, Gwendolyn Maier and Malin Hildebrandt. They even featured in the German newspaper ‘Die Neckarquelle’ today! For those who understand German, here is the article:

Schwenninger Schüler in Schuluniform

German-Exchange-Students-Term1-2015

Erster Austausch mit Südafrika: Drei Gymnasiasten vom Deutenberg lernen jetzt in Knysna

Über 10 000 Kilometer von Schwenningen entfernt sitzen Gwendoyn Maier, Finn Schlenker und Mailin Hildebrandt jetzt im Unterricht. Für die drei Schüler des Deutenberg-Gymnasiums ist alles anderes: Sie haben dort Sommer und tragen erstmals in ihrem Leben Schuluniformen.

BERTHOLD MERKLE

Schwenningen. Die drei jungen Schwenninger sind Pioniere in jeder Hinsicht: Erstmals gibt es einen Schüleraustausch des Gymnasiums am Deutenberg mit einer Schule in Afrika. So kommt es, dass das Trio mitten im Winter das Flugzeug bestieg und nach einem sehr langen Flug mitten im Sommer landete. Zu Beginn ihres Aufenthalts herrschten Hitzewerte von über 40 Grad, was das Einleben in der fremden Umgebung nicht gerade einfacher machte. Doch inzwischen haben sich die jungen Leute akklimatisiert, und passend dazu sind die Temperaturen auf erträgliche 30 Grad gesunken. Dass Schule in Südafrika anders ist als am Deutenberg, haben Gwendoyn Maier und Finn Schlenker aus der 10. Klasse sowie Mailin Hildebrandt aus der 9. Klasse eigentlich schon beim Kofferpacken in der Heimat gemerkt: Sie mussten kaum Kleidung mitnehmen. Wichtig waren nur die weißen Schuhe, denn die Schüler müssen an der Oakhill School, wie in Südafrika üblich, eine Schuluniform tragen. Deshalb stand gleich am ersten Schultag die Anschaffung einer kompletten Garnitur Einheitskleidung auf dem Programm: Blusen, kurze Hosen, lange Hosen, Poloshirt und Pulli. Dies finden die Austauschschüler ziemlich praktisch. Denn die tägliche Frage vor dem Kleiderschrank „was ziehe ich bloß an?“, fällt damit auch flach. Die ersten Kontakte zu diesem ungewöhnlichen Schüleraustausch kamen über den Opa von Finn Schlenker zustande, der in Knysna lebt. Diese Ortschaft liegt an einer Lagune am Ozean etwa auf halber Strecke zwischen Kapstadt und Port Elizabeth. So können die Schüler von ihrer Schule aus den Blick aufs Meer genießen. Ganz besonders viel Wert legt die Oakhill School in ihrem Lehrplan auf Sport, Musik, Kunst und Schauspiel.

Doch der Trip nach Südafrika ist keine Vergnügungsreise, wie GaD- Rektor Manfred Koschek deutlich macht. Auch so ein Einzelaustausch sei klar geregelt. Dies fängt damit an, dass es einen Vertrag zwischen den beiden beteiligten Schulen gibt, wo auch die Verantwortlichkeiten geregelt werden. Beinahe schon selbstverständlich ist, dass die Gastschüler regelmäßig den Unterricht besuchen müssen. So steht heute bereits die erste Mathearbeit für die Schwenninger in Afrika an.

Die drei Austauschschüler müssen alles lernen, was ihre südafrikanischen Klassenkameraden auch lernen. Nur den Afrikaansunterricht dürfen sie schwänzen und das obligatorische Schulgeld wird ihnen auch erlassen. Dafür sind sie bei einer unglaublichen Expedition für drei Wochen durch die südafrikanische Wildnis dabei. Mit einer sogenannten Odyssee wird dort traditionell die reguläre Schulzeit abgeschlossen. Bei dieser Survival-Tour dürfen sich die Schüler nur zur Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kanu fortbewegen. Die Nahrung wird nach Möglichkeit an Ort und Stelle in der Wildnis besorgt und Handys sind selbstverständlich tabu. Nur für den Notfall haben die Betreuer ein Mobiltelefon dabei.

Die GaD-Lehrerin Julia Dietz kümmert sich um die Organisation des Schüleraustausches. Wenn die drei Schwenninger wieder zurück in der Heimat sind, kommen zehn Tage später ihre neuen südafrikanischen Klassenkameraden zum Gegenbesuch. Wenn die Gremien Schulkonferenz und Gesamtlehrerkonferenz am GaD zustimmen, hat das Schwenninger Gymnasium dann bald nicht nur Versailles und Pontarlier in Frankreich, Valencia in Spanien und Terres Haute in USA, sondern auch Knysna in Südafrika als Austauschadresse und Gwendolyn Maier, Finn Schlenker und Mailin Hildebrand bestimmt viele Nachfolger.

Ein Artikel aus der Südwest Presse / Die Neckarquelle vom 21. Januar 2015 (Seite 21). Copyright Hermann Kuhn GmbH & Co. KG 2015.

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